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Online-Lexikon

16mm-Film

Filmmaterial mit einer Breite von 16 mm. Bildfeldgröße bei Aufnahme Breite x Höhe: 10,4 x 7,4 mm. Bildseitenverhältnis 1,38:1. Im Fernsehen übertragenes Bildfeld 9,35 x 7 mm. Einseitig oder zweiseitig perforiert mit einem Perforationsloch pro Filmbild. Bei einseitig perforierten Filmen ist eine Lichtton oder eine Magnettonspur möglich. Die Filmgeschwindigkeit für Kinofilme beträgt 24 Bilder pro Sekunde, die für das Fernsehen gedrehter Filme 25 Bilder pro Sekunde.

Das Filmmaterial hat – je nach Filmempfindlichkeit – eine Auflösung von etwa 2000 Filmkörnern pro Zeile. Wird das Filmbild zu einem Videobild abgetastet, geht man bei einer so genannten 2K-DCI-Auflösung von 2048 x 1080 Pixeln aus. Dabei entsteht eine Datenmenge von 6,6 Megabytes pro Bild bei einer 8-Bit-Quantisierung des RGB-Signals. Da die Auflösung des 16mm-Filmmaterials der von elektronischen Auflösung von 2K sehr nahe kommt, ist das Ergebnis der Filmabtastung teilweise mit Bildrauschen behaftet.

©BET-Fachwörterbuch 1992-2018. Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt. Geändert am 10.05.2014

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