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Worin unterscheiden sich die Kameratypen ?
Das Seminar zeigt in einem Überblick,
wie aktuelle Systemkameras mit welcher Sensortechnik
zu Ihren HD-Auflösungen kommen. Damit lässt sich
demonstrieren, ob Kameras sich wirklich für einen
HD-/SD-Mischbetrieb eignen und welche Wandlungen mit
Qualitätsverlusten verbunden sind. Dabei decken wir
auch auf, wie lichtempfindlich die Kameras wirklich
sind und warum die Angaben des Störabstands mit den
sichtbaren Qualitäten nicht immer übereinstimmen.
Blende und Kontrast
Lernen Sie die tatsächliche Arbeitsblende Ihrer
Studiokamera unter praktischen Gesichtspunkten
kennen und kalkulieren Sie damit den tatsächlichen
Lichtbedarf von HD-Produktionen.
Zu diesem Themengebiet gehört auch
die Frage des Gesamtkontrastes und der Einhaltung
der korrekten Kennlinie. Wir zeigen den
tatsächlichen Kontrastumfang auf, der zunächst von
allen Fragen der Manipulation der Kennlinie
unabhängig ist.
Welche Testtafel ist die richtige ?
Erfahren Sie, warum auch Testtafeln renommierter
Hersteller keine korrekten Gamma-Werte ergeben. Wir zeigen Ihnen, wie
Sie zu einer echten Normeinstellung von 0,45 kommen und weshalb dieser
Wert – nach neueren Erkenntnissen – an moderne Verhältnisse angepasst
werden sollte.
Woher kommt die subjektive Schärfe ?
Wir zeigen auf, welche Aspekte zu der gesamten
subjektiven Schärfeleistung einer modernen HD-Kamera
beitragen. Dabei klären wir, warum HD-Objektive an
ihre physikalischen Grenzen stoßen, an welcher Stelle Sie
mit Artefakten rechnen müssen und wie man ihnen
begegnen kann. Erfahren Sie, in welchen
Bereichen ein Objektiv die volle Leistung bringt, wie mit Bordmitteln
ein Shading-Effekt ausgeglichen oder ein Lens File
erstellt werden kann.
Kantenmanagement für gute HD-Bilder
Dazu gehören auch die Bereiche Auflagemaß und
Detail. Wir zeigen die
Einstellmöglichkeiten von Detail-Prozessoren auf und
demonstrieren die Wirkungsweise an verschiedenen
Motiven und Testtafeln. Dabei machen wir deutlich, welche der Parameter wichtig
und sinnvoll sind, welche Korrekturwerte in der Praxis keine oder sogar
eine ungewünschte, gegenläufige Wirkung haben.
Anpassung und Matching
Ein Schwerpunkt des Seminars sind
alle Themen, die zu einer natürlichen Farbübertragung führen. Wir demonstrieren, mit welchen
Einstellungen man sich bei der Justage das nachfolgende Matching
wesentlich erleichtert. Wir erläutern die Unterschiede der verschiedenen
Standard-Matrizen und zeigen, wie sich das Farbverhalten z.B. zweier
unterschiedlicher Kameras aneinander anpassen lässt.
Auch für die Wiedergabe der so kritischen dunklen Bildteile gilt: Ein
richtiges Zusammenspiel zwischen Master Black, Black Set und Flare erleichtert
später die Aussteuerung der Szene erheblich.
Welches Display ist das richtige ?
Ausgangspunkt aller Kameraeinstellungen ist im
Seminar die korrekte Einstellung moderner
Produktionsmonitore und Displays. Dabei zeigen wir,
warum die Fragen der Auflösung, der Farbtreue und
der Leuchtdichte von früheren Erfahrungen der
Röhrenmonitore differieren müssen.
Die Veranstaltung findet mit
aktuellen Studiokameras, allen Kontrollmöglichkeiten wie z.B.
MSU, RCP, Waveform sowie einem Klasse 1-Monitor statt.
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