Buchkritik
Auch in der 8. Auflage
beschäftigen sind wieder auf etwa 240 Seiten - rund ein
Drittel des Buches - umfassende Grundlagen der Filmformate,
Filmtechnik und Filmentwicklung sowie mit den entsprechenden
Produktionsabläufen zu finden. Dazu gehört auch die
klassische Trickbearbeitung.
Die Themenbereiche "Digitale Videosignale" sowie
"Datenreduktion" aktualisiert, jedoch nehmen sie mit etwa
20 Seiten über mehrere Kapitel verteilt, einen zu geringen
Platz ein. Stichworte wie HD-SDI, Datenraten oder Details
zum SDI-Signale fehlen völlig.
Bei Thema Videoaufzeichnung sind alle früherem
Aufzeichnungsformate ausführlich erklärt. Im
Inhaltsverzeichnis gibt es keinen Hinweis auf Verfahren wie
XDCAM oder IMX. Letzteres wird unter dem Stichwort D10
geführt und ist damit sicher nicht für alle Leser
auffindbar.Beim
Thema Videokamera erhält der Leser zwar umfassende
Informationen über die Entwicklung und den heutigen Stand
der Chip-Technologie, wichtige Stichworte wie z.B. Triax,
Matrix, Zebra und Matching fehlen aber leider in diesem
Handbuch.
Das neue Kapitel elektronische Kinematografie enthält
wichtige Grundlagen, der Abschnitt über digitale Filmkameras
aber nur die Gerät dreier Hersteller.
Zusammenfassend ist zu
bemerken: Auch in der 8. Auflage enthält Webers Handbuch der
Film- und Videotechnik immer noch Ballast der früherer
Technik. Dies ist aber auch gleichzeitig seine
Stärke, da auch diese Zusammenhänge und
Sichtweisen für ein Verständnis moderner Technik wichtig
ist. Tiefergehende, angewandte, aktuelle Videotechnik ist in
diesem Buch jedoch nicht zu finden.
Empfehlenswert ist das Buch für Leser mit
Interesse an der der
Filmtechnik.
Gesamtbewertung

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