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SEDSurface Conduction Electron Emitter Display. Oberflächenleitendes Elektronen Emitter Display. Bildschirmtechnologie, bei der, ähnlich wie bei einer Kathodenstrahlröhre, Elektronen auf eine Phosphorschicht geschleudert werden. Im Gegensatz zur Bildröhre kommt jedoch kein Elektronenstrahl zum Einsatz, jeder Bildpunkt wird mit einem eigenen System angesteuert. Jeder der drei Farbpunkte Rot, Grün und Blau eines Bildpunktes hat dazu einen eigenen Elektronenerzeuger, den so genannten Emitter. Darüber befindet sich eine Palladiumoxidschicht mit einem dünnen Schlitz. Wird an die Elektroden der Emitter ein Strom angelegt, entstehen Elektronen, die durch den Schlitz austreten. Eine von außen angelegte Hochspannung lässt die Elektronen auf eine darüberliegende, phosphorbeschichtete Glasschicht auftreffen, wodurch dann Licht entsteht. SED-Systeme haben einen höheren Kontrast und einen niedrigeren Stromverbrauch als Plasma- oder LC-Displays und eine sehr kurze Reaktionszeit von einer 1 Millisekunde. Wegen der fehlenden Hintergrundbeleuchtung können sie ein tiefes Schwarz darstellen. Eine Variante stellt das FED dar.
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Geändert am 15.01.2010.
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