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RGB-SignalDie analogen Farbwertsignale Rot, Grün und Blau entstehen zunächst z.B. in der elektronischen Kamera oder auch in der Grafikkarte eines Computers und stellen die höchste Qualitätsstufe einer Signalübertragung dar. Bei SDTV sind digitale RGB-Signale für eine Übertragung kaum verbreitet. Sie werden an speziellen Schnittstellen z.B. für die Verbindung eines Filmabtasters mit einem Farbkorrektor verwendet. Aus wirtschaftlichen Gründen wird in der Praxis das digitale Komponentensignal genutzt. Bei HDTV ist das RGB-Signal zwar genormt, ist aber wegen der hohen Datenrate von bis zu 3 Gigabits pro Sekunde standardmäßig nicht mit HD-SDI zu übermitteln. Daher gibt es Schnittstellen, wie z.B. 3G-SDI oder Dual Link HD-SDI, mit der Geräte auch über RGB-Signale nach dem 4:4:4-Verfahren verbunden werden können. Analoge RGB-Signale weisen immer die volle Videofrequenzbandbreite von 15 MHz bei SDTV und von 90 MHz bei HDTV auf. Da viele Kamerarecorder und alle Studiokameras auch das analoge RGB-Signal zur Verfügung stellen, kann dieses extern analog/digital-gewandelt werden und lässt somit ebenfalls einen Zugriff auf die volle RGB-Auflösung zu. Vergl. RGB-Stecker.
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Geändert am 20.06.2011.
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