Suche im Fachwörterbuch Hilfe!

Alphabetischer Direktzugriff:
# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

Plasma-Display

Flachbildschirm. Plasma-Displays bilden, im Ggs. zu den früheren Röhrenmonitoren, jedes Pixel einzeln ab. Besitzt das Display z.B. 1920 x 1080 Pixel, so kann es die Fernsehnormen der entsprechenden HDTV-Formate exakt abbilden, man spricht von einem 1:1-Pixelmapping. Die Normen mit 720-Zeilen oder auch SDTV-Programme werden skaliert, also vergrößert dargestellt, was teilweise zu einer massiven Einschränkung der Bildqualität führt. Plasma-Displays sind für Standbilder weniger geeignet, da unbewegte Bilder zum Einbrennen neigen. Gegenüber LC-Displays entsprechender Größe können sie jedoch günstiger gebaut werden, werden jedoch in der Regel nicht als Produktionsmonitore eingesetzt.

Ein Plasma-Display besteht aus vielen einzelnen, voneinander getrennten Zellen, die sich zwischen zwei Glasplatten befinden. In jeder Zelle befindet sich ein Edelgasgemisch, das mit zwei Elektroden gezündet wird. Dadurch gehen die Gase in einen plasmaförmigen Zustand über und produzieren UV-Licht. Diese UV-Strahlung regt die drei Phosphor-Elemente Rot, Blau und Grün des Pixels an. Jeder einzelne Phosphor-Punkt kann gesteuert werden, über die Breite des Steuerimpulses wird die Helligkeit geregelt.






©BET-Fachwörterbuch 1992-2009 Nur für den persönlichen Gebrauch.
Jede weitere Verwertung ist untersagt.
Geändert am 09.12.2008.