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KomponentensignalEin Komponentensignal besteht aus drei getrennten Informationen: dem Luminanzsignal und den beiden Farbdifferenzsignalen. Wird von Komponentensignalen gesprochen, geht man meist von der analogen Variante aus. Diese muss über drei getrennte, gleich lange Videokabel übertragen werden. Erst diese drei Signale gemeinsam ergeben im Wortsinne das Komponentensignal. Gegenüber einem analogen FBAS-Signal sind diese drei separaten Leitungen zwar in der Praxis nachteilig, jedoch haben die Komponentensignale eine weit bessere Qualität. Die Videofrequenzbandbreite eines kompletten Komponentensignals aus einer Studiokamera beträgt 15 MHz, nach der Aufzeichnung auf ein Komponenten-MAZ-Format noch 9 MHz. Gegenüber den 5 MHz eines FBAS-Signals ist die Bandbreite also immerhin fast doppelt so groß. Darüber hinaus kann bei durchgängiger Produktion mit Komponentensignalen keine Cross Colour-Störung entstehen, da Helligkeit und Farbe getrennt übertragen werden. Wird ein Komponentensignal einmal zu einem FBAS-Signal qualitätsreduzierend codiert, so hilft eine erneute Wandlung zu einem Komponentensignal in keinem Fall. Die für eine Bearbeitungsfähigkeit, z.B. für einen Chroma Key, notwendige Frequenzbandbreite der Farbsignale ist nicht wiederherstellbar. Einem Komponentensignal ist eine frühere Wandlung zu einem FBAS-Signal leider nicht anzusehen, daher ist dieser Umstand, der auch als PAL Footprint bezeichnet wird, möglichst zu vermeiden. Die korrekte Bezeichnung der analogen Komponentensignale ist E'Y, E'CB, E'CR, die Videopegel der Komponentensignale sind genormt. Das Komponentensignal ist die Grundlage für die Analog/Digital-Wandlung zu einem SDI-Signal. Neben den Vorteilen, die eine digitale Signalübertragung grundsätzlich hat, benötigt das SDI-Signal nur ein Videokabel.
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Geändert am 09.09.2008.
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