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Kennlinie der elektronischen Kamera

1.) Die Kennlinie der elektronischen Kamera beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Szenenkontrast und dem daraus resultierenden Videopegel der Kamera. Da aber die Kennlinie der Bildröhre gekrümmt ist und daraus eine nicht naturgetreue Helligkeitswiedergabe resultieren würde, muss zum Ausgleich die Kennlinie jeder Bildquelle entgegengesetzt verlaufen, damit Unterschiede im Szenenkontrast auch entsprechende Änderungen der Leuchtdichte des Monitors zur Folge haben. Diese, in jeder Bildquelle notwendige Verkrümmung der Kennlinie wird Gamma-Vorentzerrung genannt.

2.) Unabhängig von der grundsätzlichen Gamma-Vorentzerrung einer elektronischen Kamera, kann die Kamerakennlinie auch aus gestalterischen Gründen manipuliert werden. Dazu können die DCC-Funktion, das Knie, der Schwarzwert, der Gamma-Wert oder die Black Stretch-Funktion verändert werden.






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Geändert am 19.09.2006.