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CMOS-ChipComplementary Metal Oxide Semiconductor Sensor. Bildaufnahmeteil elektronischer CMOS-Kameras. Das auf das Chip projizierte Bild wird in eine elektrische Ladung umgesetzt. Das CMOS-Chip besteht aus einer definierten Anzahl lichtempfindlicher Elemente, die bei SDTV bis etwa 1.000 Pixel pro Zeile betragen kann, bei HDTV-Chips bis über 2.000 Pixel. Dieser Vorgang wird für jedes Bild, also 25 Mal pro Sekunde wiederholt. Dabei entsteht immer die vollständige Bildinformation aller Pixel eines Bildes. Die Bildinformation jedes einzelnen Bildpunktes wird in ein weiter verwendbares Spannungssignal verstärkt und nicht – wie in einem CCD-Chip notwendig – dazu zunächst in einen Speicherbereich verschoben. Wegen der zusätzlich notwendigen Elektronik pro Bildpunkt war die Lichtempfindlichkeit früherer CMOS-Chips gering und führte zu einem Bildrauschen. Heute hat die Technologie durch die mögliche Miniaturisierung aber aufgeholt. CMOS-Chips erlauben die Verwendung unterschiedlicher Belichtungszeiten. Weit verbreitet ist eine Chip-Größe von ⅔ Zoll für SD- und HDTV-Kameras, in Einzelfällen sind ½ Zoll-Chips zu finden. Noch kleinere Chip-Größen werden im Consumer-Bereich eingesetzt. Obwohl bei der Herstellung auf einwandfreien Betrieb der einzelnen Pixel großen Wert gelegt wird, kann es im Laufe der Betriebszeit zu Pixelfehlern kommen.
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Geändert am 25.05.2010.
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