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CCD-Kamera

Elektronische Kamera mit CCD-Chips. In professionellen Kameras wird das über das Objektiv einfallende Licht mit einem Prisma in die drei Farben Rot, Blau und Grün zerlegt. Danach wandeln drei auf dem Prisma aufgeklebte CCD-Chips das Licht in elektrische analoge Signale um. Diese Signale werden dann verstärkt und durch komplexe Schaltungen in ein normgerechtes digitales Videosignal umgesetzt. Die Schaltungen und das CCD-Chip selbst bestimmen wesentlich die Qualität einer Kamera, wie z.B. die Lichtempfindlichkeit und den Störabstand. Die Technologie der CCD-Chips ermöglicht die Wahl kurzer Belichtungszeiten und formatumschaltbare Kameras bei SDTV.

Durch die kompakte Bauform des optischen Systems und der Miniaturisierung der elektronischen Schaltungen gibt es heute keine qualitativen Unterschiede zwischen Studiokameras und Kamerarecordern mehr, es gibt lediglich verschiedene Typen von CCD-Chips. Die früher verwendeten Röhrenkameras sind von CCD- und CMOS-Kameras vollständig abgelöst worden.

Im Consumer-Bereich und für Fingerkameras werden auch 1-CCD-Kameras eingesetzt.






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Geändert am 14.08.2008.