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CCD-Chip

Charge Coupled Device. Ladungsgekoppeltes, analoges Bauelement, das aus einer Reihe von Speicherelementen besteht.

1.) Bildaufnahmeteil elektronischer CCD-Kameras. Das auf die Chips projizierte Bild wird in eine elektrische Ladung umgesetzt. Das CCD-Chip besteht aus einer definierten Anzahl lichtempfindlicher Elemente, die bei konventioneller Auflösung bis etwa 1.000 Pixel pro Zeile betragen kann, bei HDTV-Chips bis über 2.000 Pixel. Dieser Vorgang wird für jedes Bild, also 25 oder 50 Mal pro Sekunde, wiederholt. Dabei entsteht immer die vollständige Bildinformation aller Pixel eines Bildes. Dies steht jedoch im Gegensatz zur notwendigen, seriellen Bearbeitung der Pixel in der Videotechnik. Für die Umwandlung müssen die Pixel zwischengespeichert werden. Die verschiedenen Chip-Typen Frame Transfer-Chip, Interline Transfer-Chip und Frame Interline Transfer-Chip lösen dies auf unterschiedliche Art und Weise.

Die drei Chip-Varianten haben ebenfalls ein unterschiedliches Verhalten bezogen auf den Vertical Smear-Effekt. Die CCD-Technik erlaubt die Verwendung unterschiedlicher Belichtungszeiten. Weit verbreitet ist eine Chip-Größe von ⅔ Zoll für SD- und HDTV-Kameras, in Einzelfällen sind ½ Zoll-Chips zu finden. Noch kleinere Chip-Größen werden im Consumer-Bereich eingesetzt. Ein weiterer Unterschied in der Chip-Technologie entsteht bei formatumschaltbaren Kameras. Obwohl bei der Herstellung auf einwandfreien Betrieb der einzelnen Pixel großen Wert gelegt wird, kann es im Laufe der Betriebszeit zu Pixelfehlern kommen.

2.) Bildaufnahmeteil elektronischer CCD-Filmabtaster.






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Geändert am 25.05.2010.