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Analoges Videosignal

Die Bildpunkte analoger Videosignale entstehen zwar in den CCD-Chips einer Kamera, jedoch lässt sich die Auflösung nicht mit einer definierten Anzahl von Bildpunkten, sondern mit einer Videobandbreite von 5 MHz beschreiben. Ein einziger Bildpunkt des analogen Videosignals kann unendlich viele Helligkeitsstufen annehmen. Gegenüber digitalen Videosignalen, für die nur eine bestimmte Anzahl von Helligkeitsstufen definiert ist, existiert bei analogen Signalen keine Abstufung.

Bei der Erstellung von MAZ-Generationen oder bei der Übermittlung des Bildsignals über mehrere Schaltstellen kann durch die Nachteile der Analogtechnik gegenüber der Digitaltechnik ein Qualitätsverlust in Form von Bildrauschen oder Pegelverlusten auftreten. Wird für die Produktion noch analoge Technik eingesetzt, werden wegen der höheren Qualität analoge Komponentensignale gegenüber den FBAS-Signalen bevorzugt.

Eine Datenreduktion ohne sichtbare Verluste, wie bei digitalen Signalen, ist mit analogen Signalen grundsätzlich nicht möglich. Da digitale Videosignale oft mit Pixeldezimation behaftet sind und/oder datenreduziert übertragen werden, sind die analogen Originale oft von höherer Qualität.

Die wichtigsten analogen Schnittstellen sind das RGB-Signal, das FBAS-Signal, das Y/C-Signal und das Komponentensignal.






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Geändert am 07.09.2008.