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Videokabel

In der Praxis meist grünes Koaxialkabel mit BNC-Steckern und einer in der Videotechnik üblichen Impedanz von 75 Ohm. Wichtige Qualitätsmerkmale sind die frequenzabhängige Dämpfung und die Rückflussdämpfung. Je genauer die mechanischen Spezifikationen der Videokabel eingehalten werden oder je dicker die Videokabel sind, desto geringer ist die frequenzabhängige Dämpfung und um so größere Kabellängen können bei einer Übertragung erzielt werden.

Für die Übertragung digitaler SD- oder HD-Videosignale gibt es, außer einer höheren mechanischen und elektrischen Qualität, keine speziellen Anforderungen. Bei der Verwendung von Standard-Videokabeln müssen analoge Videosignale grundsätzlich nach rund 40 Metern entzerrt werden. SD-Signale können bis etwa 200 Meter, HD-Signale bis etwa 70 Meter ohne weitere Maßnahmen mit Sicherheit störungsfrei übertragen werden. Eine Vorhersage der Übertragungssicherheit kann mit dem EDH-System vorgenommen werden. Vergl. RG 59.






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Geändert am 18.08.2008.