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VideodatenreduktionsformatFormat einer durch verschiedene Werkzeuge der Datenreduktion entstandenen Videodatei. Ein Videodatenreduktionsformat beschreibt nur den Aufbau der Datei, lässt jedoch nicht erkennen, wie der Coder mit seiner Soft- oder Hardware dazu gekommen ist. Dadurch lassen sich verschiedene Qualitäten von Videodateien erklären, die das gleiche Datenreduktionsformat aufweisen. Ein Datenreduktionsformat ist zunächst herstellerspezifisch und kann daher durch Lizenzen oder Patente in seiner Verwendung eingeschränkt sein. Jedoch ist auch eine Normung durch Gremien, wie z.B. der MPEG oder SMPTE, möglich und führt damit zu einem Videodatenreduktionsstandard. Zu den wichtigsten standardisierten Videodatenreduktionsformaten zählen MPEG-2 und MPEG-4, JPEG2000, VC-1, VC-2, VC-3 und DV. Darüber hinaus sind viele der modernen digitalen MAZ-Formate auch gleichzeitig Datenreduktionsformate und lassen sich somit auch auf anderen Speichermedien als auf MAZ-Bänder aufzeichnen. Dazu gehören DV, HDV, DVCAM, DVCPRO, DVCPRO50, DVCPROHD, Betacam SX, und IMX. Die Formate XDCAM HD 422, XDCAM EX, XDCAM HD, die AVC Intra-Formate, DNxHD und ProRes422, sowie DiracPro sind ebenfalls professionell eingesetzt. Dazu kommen noch eine Vielzahl für das Internet und von Consumern verwendete Datenreduktionsformate. Zu den bekanntesten dieser Kategorie zählen unter anderem WMV, RealVideo, VP8, Theora, DivX und Xvid. Für die Speicherung oder den Transport von Videodateien sind so genannte Container notwendig.
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Geändert am 18.01.2011.
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