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Videoabtastfrequenz

1.) Die Abtastfrequenz beschreibt die Häufigkeit, mit der bei der Analog/Digital-Wandlung die Helligkeit eines Videosignals gemessen und dann als digitaler Wert ausgegeben wird. Die Frequenz muss laut physikalischer Grundlagen mehr als doppelt so hoch sein wie die maximale Frequenz des analogen Signals, das digitalisiert wird. Ein SDTV-Videosignal mit einer Videofrequenzbandbreite von 5 MHz benötigt eine Abtastfrequenz größer als 10 MHz, ein HDTV-Videosignal mit einer Videofrequenzbandbreite von 30 MHz eine Abtastfrequenz von über 60 MHz. Je größer die Abtastfrequenz eines Videosignals ist, um so höher ist dessen Auflösung.

In der Praxis werden die Frequenzen 13,5 MHz für SDTV und 74,25 bzw. 74,125 MHz für HDTV verwendet. Die Abtastfrequenz kennzeichnet auch Signale, die bereits in digitaler Form vorliegen. Sie beschreibt die Häufigkeit der vorhandenen Abtastungen, auch Samples genannt. Die Abtastfrequenz ist ein Qualitätsmerkmal für die Auflösung digitaler Videosignale, z.B. nach dem 4:2:2-Verfahren. Bei einer Reduzierung der Auflösung auf ein Verhältnis von 4:1:1, spricht man auch von Unterabtastung oder Pixeldezimation. Vgl. Audioabtastfrequenz<






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Geändert am 11.09.2008.