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Overscan

Einstellmöglichkeit an Produktionsmonitoren, bei der das Videobild größer ausgeschrieben wird, so dass Bildteile an den Rändern verloren gehen. Ursprünglich sollte damit die Bildwiedergabe von Fernsehgeräten mit Bildröhren simuliert werden, die etwa 10 bis 15% des Bildinhaltes nicht zeigen.

Bei Produktionsmonitoren der LC-Display-Technologie und einer Auflösung von 1080 x 1920 Pixeln gelten andere Zusammenhänge. Sollen hier Bilder z.B. der Fernsehnorm 1080i/25 gezeigt werden, würde eine Overscan-Darstellung dazu führen, dass der Monitor nicht mehr mit 1:1-Pixelmapping arbeitet, d.h. dass die Bilder skaliert werden und damit deutlich an Schärfe verlieren. Eine Overscan -Darstellung zur Simulation von Consumer-Displays ist allein deshalb nicht sinnvoll, weil auch der Zuschauer diese Betriebsart meidet, um nicht den gleichen Schärfeverlust zu erleiden. Diese Zusammenhänge gelten prinzipiell auch für Videosignale der Fernsehnorm 720p/50, wenn diese auf einem Monitor mit exakt gleicher Zeilenanzahl kontrolliert werden sollen. Der Unterschied besteht nur darin, dass es kaum Consumer-Displays mit dieser Auflösung gibt und der Zuschauer mit skalierten und damit qualitätsreduzierten Bildern leben muss.

Da aber Produktionsmonitore für HDTV aus Kompatibilitätsgründen in der Regel immer 1080 Zeilen aufweisen, erleiden Signale der Fernsehnorm 720p/50 oder 576i/25 auf diesen Geräten immer einen Qualitätsverlust durch die notwendige Vergrößerung bzw. Skalierung. Ggs. Underscan.






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Geändert am 10.09.2008.