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Online-SchnittGrundsätzlich handelt es sich um ein Schnittverfahren, bei dem mit dem Originalmaterial selbst bzw. mit der Qualitätsstufe des Originalmaterials geschnitten wird. 1.) Beim nichtlinearen Schnitt wird dazu die vollständige Bildqualität des Originalmaterials auf die Festplatte eingespielt und dann bearbeitet. Kommt dabei das SDI-Signal zum Einsatz, wird durch dessen hohe Datenrate eine große Speicherkapazität benötigt. Verwendet das Schnittsystem für die Aufzeichnung des SDI-Signals ein eigenes Videodatenreduktionsformat, verringert sich dadurch die notwendige Speicherkapazität. Da das Material aber in den meisten Fällen vorher bereits datenreduziert aufgenommen wurde, werden auf diesem Wege zwei Datenreduktionsformate kaskadiert, was zu unerwünschten Artefakten führen kann. Eine bessere Lösung bietet die native Überspielung des Videodatenreduktionsformats selbst, da dieser Weg vollständig qualitätserhaltend ist und ggf. schneller als Echtzeit erfolgen kann. 2.) Beim linearen Schnitt handelt es sich in der Regel immer um einen Online-Schnitt, denn die Originalbänder werden im Player abgespielt. Allenfalls für HDTV-Programme könnte es im Einzelfall Sinn machen, das HD- auf SD-Material zu überspielen und damit Offline zu schneiden.
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Geändert am 13.01.2011.
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