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Neutralabgleich

Der Begriff Neutralabgleich beschreibt grundsätzlich die Bemühungen, dass dunkle, mittelhelle und helle Bildteile einer unbunten Bildvorlage von einer elektronischen Kamera ohne Farbstiche wiedergegeben werden. Bei einer Studiokamera wird in den meisten Fällen nach Auslösen eines automatischen Schwarzabgleichs und eines Weißabgleichs das Ergebnis der Automatik mit einer Testtafel überprüft. Dazu werden alle Kameras auf eine Gamma-Tafel ausgerichtet und das Bild per Auge auf einem Produktionsmonitor und auf einem Oszilloskop beurteilt. In der Regel sind immer noch Verbesserungen durch manuelle Korrekturen möglich und nötig.

Da die mittelhellen Bildteile für die natürliche Wiedergabe von Hauttönen nicht vom automatischen Schwarz- oder Weißabgleich erfasst werden, müssen diese ebenfalls exakt korrigiert werden. Dieser Aufwand ist nötig, um die Farbwiedergabe aller Studiokameras während der Sendung oder Aufnahme möglichst ohne großen Aufwand beim Matching gleichzuhalten. In Kamerarecordern wird nur ein automatischer Schwarz- und Weißabgleich durchgeführt.

Da das Bild des Kamerarecorders in der Regel nicht an andere Bilder angepasst werden muss, kann auf die Kontrolle der mittelhellen Bildpartien im Einzelbetrieb verzichtet werden.






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Geändert am 10.09.2008.