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Motion-JPEGVerfahren zur Videodatenreduktion, das im Gegensatz zum reinen JPEG-Standard das Zeilensprungverfahren beherrscht und einen höheren Datenreduktionsfaktor aufweist. Zudem waren die reinen MPEG-Standards anfangs nicht für den bildgenauen Schnitt geeignet. Motion-JPEG arbeitet nach der Intraframe Codierung und bot daher für den nichtlinearen Schnitt früher Vorteile. Da es sich aber immer um proprietäre Systeme handelt, sind Daten die mit Motion-JPEG codiert wurden, zwischen Geräten verschiedener Hersteller nicht nativ austauschbar. Daher spielt Motion-JPEG heute kaum mehr eine Rolle, auch wenn verschiedene Hersteller von Capture-Karten immer wieder ihre eigenen M-JPEG Codec zur Nutzung anbieten. Motion-JPEG-Systems basieren meist auf Hardware und berücksichtigen keine Synchronisation zwischen Video und Audio. Manchmal tauchen im Zusammenhang mit Motion-JPEG auch die Bezeichnungen M-JPEG A und M-JPEG B auf. Solche Dateien sind nicht qualitativ unterschiedlich, sondern nur für unterschiedliche Wiedergabesysteme optimiert.
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Geändert am 08.05.2011.
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