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Kennlinie der Bildröhre

Die Kennlinie der Bildröhre beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Pegel des Videosignals am Eingang des Röhrenmonitors und der daraus resultierenden Leuchtdichte des Bildschirms. Aufgrund ihrer Bauform weist jede Bildröhre einen nichtlinearen Zusammenhang zwischen dem Videopegel und der Monitorleuchtdichte auf. Da aber gleiche Spannungsunterschiede des Videosignals auch gleichen Leuchtdichteänderungen entsprechen sollen, würden ohne eine Korrektur z.B. dunkle Bildteile gestaucht und zu kontrastreich wiedergegeben.

Daher findet in jedem elektronischen Bildgeber, wie z.B. an einer elektronischen Kamera oder der Grafikkarte eines Computers, eine Gamma-Vorentzerrung statt, damit sich insgesamt wieder ein linearer Zusammenhang ergibt, den die Kennlinie der Videotechnik beschreibt.

Obwohl LC- und Plasma-Displays eine Kennlinie aufweisen, die sich von der einer Bildröhre unterscheidet, müssen sie diese doch simulieren, weil die Gamma-Vorentzerrung für das gesamte Fernsehsystem gilt.






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Geändert am 09.09.2008.