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Jitter

Zittern. Zeitliche Signalschwankung. Bei digitalen Videosignalen wirkt sich das Jittern auf die Taktgenauigkeit der einzelnen Bits aus. Dies kann im schlimmsten Falle dazu führen, dass eine Baugruppe für die Verarbeitung eines SDI-Signals die Bits nicht mehr sicher voneinander trennen kann und fehlinterpretiert. Ursache kann eine falsche Signalverteilung, wie z.B. eine zu lange Übertragungsleitung, eine falsche Synchronisation oder ein Gerätedefekt sein. Jitter ist z.B. mit dem Augendiagramm zu erkennen, auch wenn die Bildübertragung fehlerfrei erscheint. Einige Oszilloskope verfügen darüber hinaus über spezielle Messmöglichkeiten. Damit kann die Amplitude und die Frequenz des Jitters bestimmt werden, deren Kenntnis auf die Ursache des Fehlers schließen lässt.

Bei analogen Videosignalen kann die Ursache z.B. eine nicht optimal abgeglichene MAZ-Maschine oder ebenfalls eine falsche Synchronisation sein. Das Jittern äußert sich dabei durch schnelle horizontale Zitterbewegungen des Bildes auf einem Display. Die Fehler lassen sich auf einem Oszilloskop oder einem Vektorskop und bei starker Ausprägung auch im Bild erkennen.






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Geändert am 09.09.2008.