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Filmkennlinie

Die Filmkennlinie von Filmmaterial beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Szenenkontrast und der daraus auf dem Film resultierenden Schwärzung. Dieses Verhältnis ist nicht gleichmäßig, sondern verläuft etwa S-förmig. Dabei werden dunkle Bildteile zu dunkel und mittelhelle Partien einigermaßen linear belichtet. Die hellen und sehr hellen Bilddetails werden über einen flacheren Verlauf der Kennlinie gestreckt. Der genaue Verlauf der Kennlinie hängt von der Art des Filmmaterials und von dessen Lichtempfindlichkeit ab. Im Vergleich zu Negativfilm hat der heute beim Fernsehen kaum mehr verwendete Umkehrfilm einen ganz anderen Kennlinienverlauf.

Möchte man die Filmkennlinie mit der einer elektronischen Produktion vergleichen, muss man dazu die Kennlinie der Videotechnik heranziehen. Diese verläuft im Gegensatz zur Filmkennlinie linear und gibt die Szenenverhältnisse realistischer wieder. Allerdings ist die Filmkennlinie zunächst länger und kann einen höheren Kontrastumfang verarbeiten. Es ist aber möglich, die Kennlinie elektronischer Kamera so zu verändern, dass sie weitgehend dem Verlauf einer Filmkennlinie entspricht.






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Geändert am 23.02.2009.