| Suche im Fachwörterbuch |
Hilfe!
|
Alphabetischer Direktzugriff:
Bilddiagonale1.) Größenangabe eines Displays, eines CCD-Chips oder früher einer Aufnahmeröhre. Die Größenangabe eines Displays über dessen Bilddiagonale muss immer mit der Angabe des Bildseitenverhältnisses ergänzt werden. Die Bilddiagonalen, z.B. eines 16:9- und eines 4:3-Displays gleicher Höhe sind unterschiedlich und daher nicht vergleichbar. Besser ist eine Angabe mit einem Bezug zur Bildhöhe. 2.) Die Größen von CCD-Chips werden ebenfalls über die Bilddiagonale unterschieden. Je größer das Chip, desto höher ist grundsätzlich die Auflösung und desto größer ist die Tiefenschärfe. Ein Schluss von der Bilddiagonalen eines CCD-Chips auf die absolute Fläche des lichtempfindlichen Bereiches ist allerdings nicht zu ziehen, weil die verschiedenen elektronischen Kameras die CCD-Fläche unterschiedlich ausnutzen. So beträgt die Bilddiagonale z.B. eines ⅔ Zoll-Chips für 4:3-Kameras 6,6 mm. Formatumschaltbare Kameras haben in 4:3 eine Bilddiagonale von 7,19 mm und bei 16:9 eine Bilddiagonale von 9,59 mm.
©BET-Fachwörterbuch 1992-2010 Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt.
Geändert am 14.08.2008.
|