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Y/C-Schnittstelle

Videoschnittstelle, bei der das Luminanzsignal (Y-Signal) und das Chrominanzsignal (C-Signal) auf getrennten Leitungen übertragen werden.

Die Verwendung der Y/C-Schnittstelle gegenüber der des FBAS-Signals ist allein keine Garantie für eine Qualitätsverbesserung. Soll ein Y/C-Signal im weiteren Verlauf analog/digital gewandelt werden, wie dies beispielsweise bei einer Aufzeichnung auf DV passiert, bleibt die Videofrequenzbandbreite des Luminanzsignals erhalten, da beim DV-Format eine Komponentenaufzeichnung stattfindet. Auch beim Anschluss des Y/C-Signals an einen Monitor muss bei der Decodierung zu einem RGB-Signal keine qualitätsmindernde Trennung des Y/C-Signals vorgenommen werden. Wird das Y/C-Signal jedoch auf S-VHS oder Hi-8 aufgezeichnet, werden die Signalkomponenten dort wieder zusammengefasst und der Qualitätsvorteil geht verloren.

Die Y/C-Schnittstelle kann, je nach Gerät, per Hosiden-, per SCART- oder mit zwei BNC-Steckern angeschlossen sein. Im Consumer-Bereich ist Y/C auch unter dem Begriff S-Video verbreitet.






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Geändert am 18.08.2008.