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OszilloskopMessgerät zur Darstellung des analogen Videopegels über die Zeit. Obwohl überwiegend digitale Videosignale gemessen werden, ist man bei der analogen Darstellungsform geblieben. Dabei stehen für alle Signalformen, für analoge FBAS- und Komponentensignale aber auch SDI-Signale, grundsätzlich folgende vier Betriebsarten zur Verfügung: H-Darstellung, 2H-Darstellung, V-Darstellung und 2V-Darstellung. RGB- oder Komponentensignale können zusätzlich in der Parade- oder in der Overlay-Darstellung gezeigt werden. Über horizontale und vertikale Vergrößerungsfaktoren sowie über Filtermöglichkeiten sind noch genauere Anzeigen möglich. Oszilloskope für digitale Videosignale bieten Optionen, die über die Möglichkeiten konventioneller Oszilloskope weit hinausgehen. Für die Kontrolle der Videoüberpegel in verschiedenen Farbdarstellungen gibt es zusätzlich die Vektor-, Arrowhead-, die Diamond- und die Lightning-Funktion. Die einzelnen Bits der digitalen Signale können mit der Hex Dump-Funktion, ihre physikalische Ausbreitung mit dem Eye Pattern gemessen werden. Diese so genannten Betriebsoszilloskope werden zur allgemeinen Signalüberwachung, zur Kontrolle der Videopegel und zur Kameraaussteuerung verwendet. Sie werden auch oft als Waveform Monitor bezeichnet, obwohl sie über wesentlich mehr Messmöglichkeiten als diese Darstellungsform verfügen. Messoszilloskope, wie sie für die Wartung und Reparatur von Geräten eingesetzt werden, bieten nochmals erweiterte Messmöglichkeiten.
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Geändert am 10.09.2008.
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