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MAZ-FormatMagnetaufzeichnungsformate für die Aufzeichnung analoger oder digitaler Video- und Audiosignale auf Kassetten bzw. Bänder. Grundsätzlich lassen sich viele der modernen digitalen MAZ-Formate auch auf andere Speichermedien aufzeichnen und werden dabei in der Regel zu Videodatenreduktionsformaten. Darüber hinaus gibt es, vor allem für HDTV, Videodatenreduktionsformate, die ausschließlich auf anderen Medien als MAZ-Bänder gespeichert werden. 1.) Professionelle digitale MAZ-Formate, die ein digitales Komponentensignal mit Videodatenreduktion aufzeichnen sind IMX, Betacam SX, DVCPRO, DVCPRO50, DVCAM, Digital Betacam, Digital S und DCT. Die Formate D1, D16. und D5 verwenden keine Datenreduktion, werden jedoch kaum mehr eingesetzt. Auch die Formate D2 und D3 haben heute keine Bedeutung mehr, weil sie ein digitales FBAS-Signal aufzeichnen. Digitale HDTV-Formate sind HDCAMSR, HDCAM, DVCPRO HD, HD-D5 und D6, wo bei letzteres auch keine Rolle mehr spielt. Die Formate Betacam SP, Betacam und M II nehmen ein analoges Komponentensignal auf. Das frühere Lineplex konnte sich nie durchsetzen. Das B-Format, das C-Format und das Quadruplex nahmen früher das FBAS-Signal auf offene Spulen auf. Die Formate U-matic Low Band, U-matic High Band und U-matic SP sind so genannte Colour Under-Verfahren, ebenfalls zur Aufzeichnung des FBAS-Signals, jedoch auf Kassetten. 2.) Zu den Consumer-Formaten, die ein digitales Komponentensignal aufzeichnen, gehören DV, Digital 8 und D-VHS. Die analogen Formate Hi 8, Video 8, S-VHS, VHS, Betamax, ED-Betamax, Video 2000 und VCR arbeiten nach dem Colour Under-Verfahren, wobei letztere nicht mehr genutzt werden. HDTV-Formate für Consumer sind HDV und W-VHS.
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Geändert am 16.01.2011.
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