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LC-DisplayLiquid Crystal Display. Flüssigkristallanzeige für Flachbildschirme. LC-Displays bilden, im Ggs. zu den früheren Röhrenmonitoren, jedes Pixel einzeln ab. Besitzt das Display z.B. 1920 x 1080 Pixel, so kann es die Fernsehnormen der entsprechenden HDTV-Formate exakt abbilden; man spricht von einem 1:1-Pixelmapping. Die Normen mit 720-Zeilen oder auch SDTV-Programme werden skaliert, also vergrößert dargestellt, was teilweise zu einer massiven Einschränkung der Bildqualität führt. Auch wenn das TFT-Display eine Weiterentwicklung darstellt, wird allgemein von einem LC-Display gesprochen. Spezielle Bauformen bieten ein tiefes Schwarz, haben keine Nachzieh- oder Shutter-Effekte und bieten eine hohe Farbtreue. Diese Geräte sind als Produktionsmonitore geeignet und lösen die bisherigen Röhrenmonitore ab. Bei LC-Displays befinden sich flüssige Kristalle zwischen zwei dünnen Glasplatten. Durch eine elektrische Ansteuerung von außen können sich die Kristalle so verdrehen, dass sie entweder Licht durchlassen oder Licht sperren. Das Licht wird durch eine gleichmäßig helle Hintergrundbeleuchtung erzeugt. Die beiden Glasplatten, die die Flüssigkeitskristalle umgeben, sind in einem festen Winkel von 90° zueinander unterschiedlich linear polarisiert. Lassen die Flüssigkeitskristalle Licht durch, so kann durch die gegensätzliche Polarisierung jedoch kein Licht nach außen gelangen. Erst wenn die Flüssigkeitskristalle die Lichtstrahlen mehr oder weniger drehen, wird mehr oder weniger Licht durchgelassen. Damit ist auch eine kontinuierliche Helligkeitssteuerung möglich. Für jeden Farbpunkt eines Farbdisplays – Rot, Blau oder Grün – muss ein einzelnes, mit einer Farbfolie belegtes Bildelement existieren. Jedes der drei farbigen Bildelemente eines Pixels muss getrennt angesteuert werden. Dies geschieht über Reihen und Spalten so genannter Elektroden. Durch eine Trägheit können bei bewegten Bildern Störungen auftreten. Vergl. Edge-LED und Full-LED.
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Geändert am 15.01.2010.
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