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HD-CIF

High Definition Common Image Format. Zwei Gruppen, bestehend aus mehreren digitalen HDTV-Normen, wovon die eine 1920 Bildpunkte pro Zeile und 1080 Zeilen und die andere 1280 Bildpunkte pro Zeile und 720 Zeilen aufweist. Innerhalb jeder Gruppe ist also die Auflösung der Vollbilder identisch. Eine Unterscheidung ergibt sich nur durch das Abtastverfahren und die Bildwechselfrequenz. Ziel der CIF-Norm ist es, bei notwendigen Normwandlungen eine qualitätsmindernde Interpolation von Bildpunkten zu vermeiden, so dass jedes Vollbild in jeder Norm identisch ist und nicht geändert werden muss.

In beiden Auflösungsstufen erlaubt HDTV-CIF eine Vielzahl von Bildwechselfrequenzen in Kombination mit dem Zeilensprungverfahren (i), mit progressiver Abtastung (p) oder einer Speicherung nach dem Progressive segmented Frame-Verfahren (psF).

Damit die Auflösung des einzelnen Vollbildes immer identisch bleiben kann, ist die horizontale Austastlücke bei Normen mit verschiedenen Bildwechselfrequenzen unterschiedlich groß und füllt damit als Variable die gesamte Datenrate immer bis zu 1,458 Gigabits pro Sekunde auf. Das für die Übertragung zwischen Studiogeräten eingesetzte Interface ist daher immer identisch. Zusätzlich kommen noch zwei verschiedene Abtastfrequenzen bei der Analog/Digital-Wandlung des Luminanzsignals mit 74,25 und 74,176 MHz zur Anwendung, um Bildwechselfrequenzen, wie z.B. 29,97 oder 59,94 Hz zu ermöglichen.






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Geändert am 20.06.2011.