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Gamma-Wert

Die Kennlinie der Videotechnik beschreibt den linearen Zusammenhang zwischen der Szenenhelligkeit und der Veränderung der Leuchtdichte an Monitoren. Dieser geradlinige Verlauf der Kennlinie ergibt sich rechnerisch durch die Multiplikation der Angabe für die Kennlinie der Bildröhren von x=y hoch 2,2 – einem Wert, der pauschal für alle Monitore angenommen wird – mit der Angabe für die Gamma-Vorentzerrung von x=y hoch 0,45.

Führt man diese Multiplikation aus, so ist das Ergebnis x=y; dies steht für den linearen Kennlinienverlauf. Daraus resultiert die Angabe des Gammawertes von 0,45 als ein Normalwert. Größere Werte als 0,45 beschreiben demnach ein kontrastreicheres Bild mit gesättigteren Farben, kleinere Werte als 0,45 freundlichere, kontrastärmere Bilder mit einem weniger gesättigten Farbeindruck. Der Gamma-Wert wird auch mit dem Begriff Gradation beschrieben.






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Geändert am 20.08.2008.