| Suche im Fachwörterbuch |
Hilfe!
|
Alphabetischer Direktzugriff:
GOPGroup of Pictures. Eine Gruppe von Einzelbildern innerhalb der Bildsequenz beschreibt ein Werkzeug der Videodatenreduktion, das mit den MPEG-Standards populär geworden ist, mittlerweile aber von verschiedenen Videodatenreduktionsformaten verwendet wird. Die GOP baut auf Gleichheiten von Bildinformationen innerhalb aufeinander folgender Bilder. Eine GOP besteht aus so genannten I-Frames, P-Frames und B-Frames. Dabei gibt die im Zusammengang mit der GOP angegebene Zahl den den Abstand zweier I-Frames an. Je weiter der Abstand ist, desto stärker ist die Datenreduktion, weil P- und B-Frames eine meist deutlich geringere Datenmenge beinhalten als I-Frames. Je kleiner der Abstand der I-Frames ist, desto größer ist das Potential für eine Bearbeitung. Bei Betacam-SX beträgt die GOP z.B. nur zwei Bilder. Dabei wechseln sich jeweils ein I-Frame und ein P-Frame ab. Ab einer GOP von 4 spricht man im Allgemeinen von einer Long GOP. So kann die GOP z.B. auf einer DVD – deren Signal ja nur wiedergegeben, nicht jedoch bearbeitet werden soll – einen Abstand von 14 Bildern aufweisen. Auch das Videodatenreduktionsformat XDCAM HD 422 arbeitet mit einer GOP von 14. Im Bereich der Distribution von Fernsehprogrammen per Streaming können die Abstände noch deutlich größer sein. Formate, wie z.B. IMX, bei denen eine GOP von 1 angegeben ist, verzichten völlig auf dieses Werkzeug der Videodatenreduktion.
©BET-Fachwörterbuch 1992-2010 Nur für den persönlichen Gebrauch. Jede weitere Verwertung ist untersagt.
Geändert am 28.12.2010.
|