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DeinterlacingGewinnung eines Bildsignals mit progressiver Abtastung aus einem Signal nach dem Zeilensprungverfahren. Einige Bildschirmtechnologien, wie z.B. LC-Displays können grundsätzlich keine Signale nach dem Zeilensprungverfahren verarbeiten. Daher müssen die zwei Halbbilder, die ja unterschiedliche Bewegungsphasen tragen, in ein Vollbild mit einer einzigen Bewegungsphase gewandelt werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden mit sehr unterschiedlichen Qualitäten. Werden die Signale beider Halbbilder nur zusammengefügt, weisen die Bilder sichtbare Aliasstörungen an diagonalen Bildkanten auf. Wird aus beiden Halbbildern nur ein Mittelwert gebildet, reduziert sich vor allem die horizontale Auflösung sichtbar. Lässt man einfach eines der beiden Halbbilder weg, verringert sich die vertikale Auflösung um die Hälfte. Die qualitativ hochwertigste Lösung ist eine bewegungsadaptive Interpolation, bei der Bildpunkte aus einer Prognose mehrerer aufeinander folgender Bilder berechnet werden.
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Geändert am 15.08.2008.
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