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100-Hz-Technik

1.) Bei LC-Displays werden mit der 100-Hz-Technik Zwischenphasen der Bewegung berechnet, die so im ausgesendeten Signal nicht enthalten waren. Damit erhöht sich die Bewegtbildauflösung, was aber nicht immer erwünscht ist. So egalisiert sich der im Kino typische Shutter-Effekt, für viele ein wichtiger Bestandteil des Filmlooks. Gleichzeitig kann es zu unerwünschter Kantenbildung kontrastreicher Bildteile kommen.

2.) Bei Fernsehgeräten mit Bildröhren dient die 100-Hz-Technik zur Vermeidung des Großflächenflimmerns. Da helle Bilder auch bei einer Übertragung von 50 Halbbildern pro Sekunde, wie beim Zeilensprungverfahren üblich, noch flimmern, wird jedes Halbbild gespeichert und innerhalb einer 1/50 Sekunde zweimal wiedergegeben. Dadurch steigt die Bildwechselfrequenz auf 100 Hz, die Bewegtbildauflösung bleibt jedoch unverändert. Gleichzeitig kann es jedoch zu bewegungsabhängigem Bildrauschen und zu ruckelnden Bewegungen, z.B. bei Kriechtiteln kommen.






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Geändert am 14.08.2008.